Bucaspor, Kardemir Karabükspor und Konyakspor – kleine Aufsteiger ganz groß

Während der letzten Jahre strömen immer mehr bislang eher unbekannte Mannschaften aus der Zentraltürkei, Anatolien und anderen Regionen in die obersten Ränge der Süperlig vor. Zu den Aufsteigern, die aufmerken ließen, gehört Bucaspor aus Izmir, eine Millionenstadt an der türkischen Ägäis. 2010 schaffte die bereits 1928 gegründete Mannschaft den Einzug in die 1. Liga. In wenigen Jahren legten sie zuletzt einen beachtlichen Durchlauf von der 3. in die 1. Liga hin. International sind die Blau-Gelben bislang noch nicht in Erscheinung getreten. Die Mannschaft von Kardemir Karabükspor schaffte ebenfalls aus relativer Unbekanntheit den Sprung in die Süperlig. Die Rot-Blauen sind die einzige Profimannschaft aus der Schwarzmeerregion Karabük und haben eines der kleinsten Fußballstadien innerhalb der Süperlig. Den Sprung in die 1. Liga schafften sie auch mit Hilfe von Spielern aus Brasilien und Nigeria, Kamerun und Kroatien. Dritter im Bunde der Aufsteiger ist Konyaspor. Die Grün-Weißen aus Zentralanatolien schafften ebenfalls den Sprung nach oben. Auch diese Mannschaft existiert bereits seit den 1920er Jahren, kämpfte allerdings lange mit Formschwächen und Auf- und Abstiegen zwischen der 2. und 3. Liga. 2010 war es dann soweit und die Grün-Weißen zogen in die 1. Liga ein. Auch diese Mannschaft ist international ein unbeschriebenes Blatt.

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