Fußball, das ist spätestens seit Birgit Prinz nicht nur ein Sport für Männer. Aus diesem Grunde ist es auch für Frauen wichtig, sich mit dem Thema Fußballkleidung zu beschäftigen. In Familien mit Kindern beginnt bereits die Beschäftigung mit Fußballkleidung im Alter von etwa vier Jahren, insbesondere durch Kontakte von Freunden und Bekannten im Kindergarten. Wenn ein Kind dann im Fußballverein angemeldet wird, dann möchte dieses in Sachen sportlicher Leistung den Großen in nichts nachstehen. Deshalb kommt es nicht selten vor, dass auch der Vater bereits im Fußballverein aktives Mitglied ist. Read more »
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Die türkische Nationalmannschaft – Weltspitze seit den 1920er Jahren
Die türkische Nationalmannschaft steht derzeit unter holländischer Oberaufsicht: Seit 2010 ist der Niederländer Guus Hiddink neuer Trainer. Auf der FIFA-Weltrangliste nehmen die Rot-Weißen derzeit den 32. Rang ein, womit sie im Mittelfeld liegen, u.a. vor Belgien und Österreich. Türkische Fußballgeschichte schrieb die Mannschaft 2002 unter Trainer Senol Günes, als sie bei der WM den 3. Platz belegte. Die türkische Nationalmannschaft wurde bereits Anfang der 1920er Jahre gegründet, gleichzeitig mit der Gründung des türkischen Fußballverbandes. Ihr erstes Länderspiel bestritt sie 1923 gegen Rumänien, das sie verlor. Über die Jahrzehnte hat die Mannschaft immer wieder mit wechselndem Erfolg an WMs und EMs teilgenommen. 2008 erreichte sie bei der EM das Halbfinale, verpasste allerdings 2010 die Qualifikation für die WM. Anschließend wurde Guus Hiddink türkischer Nationaltrainer, der die Türkei sicher durch die EM-Qualifikation 2012 führen soll. Die Chancen stehen gut: Galatasaray-Star und Mittelfeld-Spieler Arda Turan gehört zu den Torschützenkönigen der bisherigen Quali-Runden.
Bucaspor, Kardemir Karabükspor und Konyakspor – kleine Aufsteiger ganz groß
Während der letzten Jahre strömen immer mehr bislang eher unbekannte Mannschaften aus der Zentraltürkei, Anatolien und anderen Regionen in die obersten Ränge der Süperlig vor. Zu den Aufsteigern, die aufmerken ließen, gehört Bucaspor aus Izmir, eine Millionenstadt an der türkischen Ägäis. 2010 schaffte die bereits 1928 gegründete Mannschaft den Einzug in die 1. Liga. In wenigen Jahren legten sie zuletzt einen beachtlichen Durchlauf von der 3. in die 1. Liga hin. International sind die Blau-Gelben bislang noch nicht in Erscheinung getreten. Die Mannschaft von Kardemir Karabükspor schaffte ebenfalls aus relativer Unbekanntheit den Sprung in die Süperlig. Die Rot-Blauen sind die einzige Profimannschaft aus der Schwarzmeerregion Karabük und haben eines der kleinsten Fußballstadien innerhalb der Süperlig. Den Sprung in die 1. Liga schafften sie auch mit Hilfe von Spielern aus Brasilien und Nigeria, Kamerun und Kroatien. Dritter im Bunde der Aufsteiger ist Konyaspor. Die Grün-Weißen aus Zentralanatolien schafften ebenfalls den Sprung nach oben. Auch diese Mannschaft existiert bereits seit den 1920er Jahren, kämpfte allerdings lange mit Formschwächen und Auf- und Abstiegen zwischen der 2. und 3. Liga. 2010 war es dann soweit und die Grün-Weißen zogen in die 1. Liga ein. Auch diese Mannschaft ist international ein unbeschriebenes Blatt.
Bursaspor und Trapzonspor – die ersten türkischen Meister nicht aus Istanbul
Die Mannschaften von Bursaspor und Trapzonspor mischten während der letzten Jahre die türkische Süperlig mächtig auf. Jetzt standen auf einmal nicht mehr die Istanbuler Riesen im Fokus des Interesses, sondern zwei Mannschaften aus anderen Landesteilen. Bursaspor kommt aus der Millionenstadt Bursa in der Westtürkei und hat ebenfalls, wie viele türkische Vereine, ihre Wurzeln in den späten 1950er Jahren, als sich der türkische Fußball zu formieren begann. Von Anfang an boten die Grün-Weißen Spitzenleistungen und arbeiteten sich allmählich von der 2. Liga in die 1. Liga hoch. Read more »
Besictas, Fenerbahce und Galatasaray – das Istanbuler Dreigestirn
Die drei großen Istanbuler Clubs Besictas, Fenerbahce und Galatasaray spielen schon lange auf Weltniveau und sind international bekannt. Alle drei mischen auch erfolgreich beim UEFA-Pokal mit. Erfolgreichster der drei Clubs ist Galatasaray, einer der popuärsten Fußballvereine der Türki überhaupt und von den türkischen Fans bewundernd “die Löwen” genannt. 17 Mal wurde die Mannschaft in den gelb-roten Trikots bislang türkischer Meister, im Jahr 2000 Sieger beim UEFA-Supercup und beim UEFA-Pokal – einmalig in der Geschichte des türkischen Fußballsports. Gegründet wurde der Verein um die Wende zum 20. Jahrhundert von türkischen Studenten, die Gefallen am Fußballsport nach englischem Vorbild gefunden hatte. So richtig erfolgreich wurde der Cub seit den 1980er Jahren. Auch der deutsche Trainer Jupp Derwall war nicht ganz unbeteiligt daran. Schärfster Rivale von Galatasaray ist traditionell Fenerbahce, die ebenfalls 17 Mal türkischer Meister wurden. Seit Gründung der Süperlig Ende der 1950er Jahre mischt der Club ganz oben in der 1. Liga mit, 2007/2008 zog die Mannschaft in den blau-gelben Trikots ins Viertelfinale der UEFA Champions League ein. Zu den Erfolgstrainern gehörte der im türkischen Fußball sehr aktive Christoph Daum. Dritter im Bunde der großen türkischen Traditionsmannschaften ist Besictas, der es bislang auf 13 gewonnene türkische Meisterschaften bringen konnte. Auch dieser Club gehört seit 1959 zu den türkischen Spitzenvereinen. Auch hier wirkte Christoph Daum mehrfach als Trainer bei den Schwarz-Weißen.
Türkische Süperlig mit Istanbuler Mannschaften und Aufsteigern
Süperlig, Superliga, heißt in der Türkei die erste bzw. die oberste Fußball-Liga des Landes. Es gibt sie bereits seit Ende der 1950er Jahre. Gründer war seinerzeit der türkische Fußballverband, der sportlich Anschluss an den Westen suchte. Bis heute ist die Süperlig gekennzeichnet durch ein einmaliges Phänomen: Die besten und führenden Mannschaften kommen mehrheitlich aus der Metropole Istanbul, sie gewannen bislang am häufigsten die türkische Meisterschaft. So überragend ist bislang die Vormacht Istanbuls, dass man hauptsächlich Istanbuler Vereine international kennt. Die bekanntesten und besten sind Besictas, Fenerbahce und Galatasaray – alle drei lanjährige türkische Traditionsvereine der 1. Stunde. Die einzigen nicht aus Istanbul stammenden Clubs, die jemeils eine türkische Meisterschaft gewannen, sind Bursaspor aus der Westtürkei und Trapzonspor vom Schwarzen Meer. Weitere bekannte Mannschaften der Süperlig sind neben anderen MKE Ankaragükü und Medical Park Antalya Spor, die jedoch bislang noch keinen Meistertitel erringen konnten. Vereine aus anderen Regionen der Türkei rücken allmählich nach und machen den bekannten Namen Konkurrenz. Aufsteiger der Saison 2010/2011 sind Bucaspor aus Izmir, Kardemir Karabükspor aus der Nordtürkei sowie Konyaspor aus Zentralanatolien. Insgesamt spielen in der Superlüg 18 Mannschaften um die Meisterschaft. Amtierender Meister der türkischen Fußballbundesliga ist Bursaspor. In der UEFA-Rangliste ist die Türkei von Platz 11 auf Platz 10 aufgestiegen.